Milena Bannehr

Deutschland, Bayern



2001 geboren in Celle
Ab 2021 Studium Design an der Technischen Hochschule Nürnberg

Einzelausstellungen (Auswahl) / Selected single exhibitions
2018 »Tagtraum«, Bienenbüttel

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) / Selected group exhibtions
2019/2020 »Malerei und Natur im Wandel«, Uelzen


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»Unwound Future«



Aus dem Statement von Milena Bannehr zu »Würde«
»[...] Im Gegensatz zu der Formulierung im Grundgesetz ist die Würde leider sehr wohl antastbar. Das zeigt sich, wenn man an den Rassismus denkt, [...] oder an den Umgang mit geflüchteten Menschen, die nach allem auf so viel Ablehnung und Hass treffen müssen. Man sieht es täglich in den Nachrichten. [...] Es sind aber nicht nur die großen Schreckensszenarien, bei denen die Würde des Menschen in Konflikt mit dem, was ihm widerfährt, gerät. Auch ein älterer Mensch, der auf eine ständige Pflege angewiesen ist, kann sich seiner Autonomie und Würde beraubt fühlen. Die Corona-Pandemie sorgt diesbezüglich zusätzlich für Probleme, indem Menschen in Pflegeeinrichtungen kaum oder gar keinen Besuch mehr empfangen dürfen, was die Isolation und Einsamkeit weiter ankurbelt. [...] Ich werde mich in meiner Arbeit weiter damit auseinandersetzen, was die Würde des Menschen eigentlich bedeutet, verschiedene subjektive Wahrnehmungen des Begriffs zusammenzubringen und Konflikte beleuchten, um einem so abstrakten Begriff mehr Form zu verleihen.«
Milena Bannehr, Auszug aus ihrem Statement zum Motto der 16. Internationalen Werkstattwoche, »Würde«

From Milena Bannehr’s statement on »Dignity«
»[...] In contrast to the text oft he German constitution, the dignity is unfortunately very vulnerable. This becomes apparent when you think about racism, [...] or about dealing with refugees who, after all they’ve been through, have to meet with so much rejection and hatred. You see it on the news every day. [...] However, it is not only the great horror scenarios in which human dignity comes into conflict with what happens. Also older persons who need constant care can feel deprived of their autonomy and dignity. The corona pandemic is causing additional problems in this regard, as people in care facilities are no longer allowed to receive visitors, which further increases isolation and loneliness. [...] In my work I will continue to explore what human dignity actually means, bringing together different subjective perceptions of the concept and illuminating conflicts in order to give more form to such an abstract concept.«
Milena Bannehr; from her statement on the motto of the 16th International Workshop, »Dignity«





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»Rumination«



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»Drummer«




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