Tamar Melikishvili

Georgien


1967 geboren in Tiflis (Georgien)
1992 Studium an der staatlichen Kunstakademie Tiflis, Abschluss der Malerei und Kunstgeschichte
seit 2003 Begründerin und Koordinatorin des Volksfestivals »Art Geni«, Bereichsleiterin für Kunst und Kunsthandwerk
2009 Kunstlehrerin im Studio Nata Buachidze

Einzelausstellungen (Auswahl) / Selected single exhibitions
1995 »Weihnachten«, Club Kazbegi, Tiflis
2000 »Porträts«, Galerie TMS, Tiflis
2004 »Animalisches«, Club22, Tiflis
2006 »Figürliches«, Galerie TMS, Tiflis
2008 »Volk«, Club 33, Tiflis
2012 »Plastiken«, Kopala-Galerie, Tiflis
2013 »Porträts«, Vanda-Galerie, Tiflis
2015 »Körper«, Vernisaj-Galerie, Tiflis  
2017 »Zeichnungen«, Baia-Galerie, Tiflis                              

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) / Selected group exhibtions
1990–2006 »Vom Herbst zum Frühjahr«, Tiflis
2006 »Klein-Georgien«, London
2008–2014 »Volkskunst«, Tiflis  
2015 »Frauenporträts«, Tiflis  
2017 »Weihnachten«, Tiflis
2018 »light« – Fernsehübertragung, Tiflis


Bild "kuenstler-details:vww01-kuenstler-Melikishvili-01-32-diametri.jpg"

»Selbstporträt / Self portrait«



Tamar Melikishvili
»Ich wurde in einem Haus voller Papier, Farben, Gips und Ton geboren, und aus diesen Materialien entstanden vor meinen Augen Werke, die sich täglich veränderten und zum Leben erwachten. Mein Vater war ein Bildhauer, der in seiner ganz eigenen, unverwechselbaren Welt lebte, und mein Bruder und ich haben deren Luft geatmet. Vielleicht interessiert mich deshalb die Plastizität der Formen, die Fülle ihrer Farben, die Atmosphäre und der Raum, die sie umgeben und jedem Strich Leben einhauchen. [...]

Es ist ein großes Glück, wenn man neben dem Alltagsleben ein weiteres Leben hat, voller Rätsel und Entdeckungen. Natürlich kommt es dabei in erster Linie auf den Prozess an: als würde man einer Welle in einem weiten Ozean folgen; man begegnet dem Unerwarteten und muss sich damit auseinandersetzen, und nur man selbst entscheidet, wann man an Land geht. Danach sitzt man da und beobachtet und erkennt, dass zwei parallele Leben an einem Ort verschmolzen sind und sich so verstärkt haben. Dies geschieht nur, wenn man aufrichtig ist – Malerei lügt nicht.«

Tamar Melikishvili
»I was born in a house full of paper, paints, plaster, and plasticine clay, and with these materials, before my eyes, images were created, which transformed day by day and thus were brought to life. My Dad was a sculptor, with his own distinctive individual world, and my brother and I both breathed in this air. Maybe it's for this reason that I'm consumed with an interest in the plasticity of forms, the fullness of their color, and the air and the space that surrounds them and blows life into every stroke. [...]

There is great happiness when, in addition to everyday life, you are given the opportunity to live another life, full of questions and discoveries. Needless to say, that first of all it's the process that matters: as if you are following a wave in a vast ocean; coming both across and up against the unexpected, with only you to decide when to come ashore. Then you sit, and observe, and realize that two parallel lives have merged and accumulated in one space. It only happens when you are sincere – painting does not lie.«





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»Unter der Sonne / Under the sun«



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»Ein Ochse / An ox«





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